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		"Description: description: Der aus einem Holzst\u00FCck geschnitzte Trommelk\u00F6rper ist wie eine Sanduhr geformt und hat urspr\u00FCnglich an den Enden Schlagfl\u00E4chen aus gespannter und lackierter Pferdehaut, die mittels eines runden Rahmens an die \u00D6ffnungen gepresst und mit kreuzweise verspannten Hanfleinen festgebunden wurden. Seit der Nara-Zeit (710-794) waren gr\u00F6\u00DFere vom Festland eingef\u00FChrte Trommeln in Japan bekannt, die mit Holzst\u00F6cken geschlagen wurden. Die vorliegende Handtrommel wurde an die linke Schulter gelegt und mit der rechten Hand bespielt, w\u00E4hrend der Trommler gleichzeitig mit der linken Hand durch Ziehen der Hanfstricke die Tonh\u00F6he beeinflussen konnte. Tsuzumi geh\u00F6ren bis heute zu den wichtigsten Musikinstrumenten im traditionellen N\u00F4- und Kabuki-Theater. W\u00E4hrend der gr\u00F6\u00DFere Typ (\u00F4tsuzumi) einen sch\u00E4rferen Ton produziert und beim Schlagen vom Gesang des Trommlers begleitet wird, entstehen beim kleineren, hier abgebildeten Typ (kotsuzumi) weichere T\u00F6ne. Es scheint, dass die reichhaltige Verzierung dieser Handtrommeln mit makie-Techniken w\u00E4hrend des 16. und 17. Jahrhunderts \u00FCblich wurde. Die fr\u00FChesten St\u00FCcke mit Goldlack-Dekoren stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die sorgf\u00E4ltige k\u00FCnstlerische Bearbeitung der Trommelk\u00F6rper spiegelt die herausragende Bedeutung wider, die das N\u00F4-Spiel unter den Adligen einnahm. Der Sh\u00F4gun Toyotomi Hideyoshi (1536-1598) spielte pers\u00F6nlich bei N\u00F4-Auff\u00FChrungen vor dem Kaiser mit. Die Dekore der Trommelk\u00F6rper sind vielf\u00E4ltig und oftmals originell, da sich keine eigene, ausgepr\u00E4gte Bildtradition f\u00FCr Tsuzumi entwickelt hat. Nicht selten finden sich Pflanzen-Dekore im Stil der Momoyama-zeitlichen K\u00F4daiji-Lacke. Die vorliegende Trommel zeigt in reliefiertem, gestreutem und gemaltem Gold- und Silberlack umlaufend Wolkenb\u00E4nder zwischen denen der Windgott (fujin) mit seinem windgef\u00FCllten Sack und der Donnergott (raijin) mit seinem Bogen voller Trommeln dynamisch agieren. Beide Gottheiten sind abwechselndt in Vorder- und R\u00FCckenansicht angelegt und der Dekor ist derart aufgetragen, dass er auch kopf\u00FCber erfasst werden kann. Der dramatische Effekt der expressiv \u00FCberzeichneten Gestik und Mimik von Fujin-Raijin wird nochmal durch mit einer feinen Nadel eingeritzte Details (harigaki) wie Muskulatur und Augen erh\u00F6ht. Die Haare der beiden Gottheiten sind im plastischen Liniendekor (tsukegaki) gearbeitet. Die bildnerischen Vorlagen f\u00FCr dieses dynamische Spiel der G\u00F6tter sind in der fr\u00FChen Edo-zeitlichen Malerei der Rinpa-Schule zu finden. So schuf Tawaraya S\u00F4tatsu (t\u00E4tig 1600-1640) sein ber\u00FChmtes Stellschirmpaar mit gleichem Thema, das sich im Kenninji in Ky\u00F4to befindet, im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Eine Trommel vom \u00F4tsuzumi-Typ mit Einlagen aus Perlmutt, die in der Muromachi-Zeit im 16. Jahrhundert entstand und sich im Miho-Museum befindet, zeigt ebenfalls ein umlaufendes Donner-Blitzmotiv zwischen Wolken, jedoch ohne fig\u00FCrliche Darstellung von Wind- und Donnergott. Unser Trommelk\u00F6rper tr\u00E4gt auf der Innenseite zwei Signaturen und ein Kakihan in Goldlack, die nicht zugeordnet werden k\u00F6nnen." ;
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