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ns1:europeana-2064108_Museu_ProvidedCHO_Museum_f_r_Asiatische_Kunst__Staatliche_Museen_zu_Berlin_982936	ns3:description	"Description: description: Der Schreibkasten mit dem flachen \u00DCberfalldeckel ist ann\u00E4hernd quadratisch. Seine vier Ecken sowie die Deckeloberseiten sind abgerundet. Der Deckel ist kaum merklich gew\u00F6lbt und am Rand d\u00FCnn abgesetzt. Die R\u00E4nder des Kastens und des Deckels sind mit Silber eingefasst. Die Form des Schreibkastens ebenso wie seine Inneneinteilung gehen auf klassische Vorbilder des 15. und 16. Jahrhunderts zur\u00FCck. Die Innenausstattung ist vollst\u00E4ndig: Das mittlere Brett nimmt den Tuschereibstein (suzuri) und den Wassertropfer (mizuire) in Form eines fliegenden Reihers vor Wolken auf. Die linken und rechten F\u00E4cher beinhalten zwei Pinsel und den Tuschehalter sowie Papiermesser und Ahle zum Lochen des Papiers. Die Metallbeschl\u00E4ge der drei letzteren sind mit Kirschbl\u00FCten und Ahornbl\u00E4ttern dekoriert. Zur besseren Fixierung der Schreibutensilien sind die Stegleisten der Ablage ausgeschnitten. Den Deckel verziert eine stilisierte 16bl\u00E4ttrige Goldlack-Chrysantheme, das kaiserliche Emblem, auf dichtem r\u00F6tlichem \"Birnenschalen-Grund\" (nashiji). Im Deckel ist auf dicht gestreutem, gelblichem nashiji eine Teilansicht des kaiserlichen Schlosses in T\u00F4ky\u00F4 mit Wall, Wassergraben, zwei Br\u00FCcken und B\u00E4umen zu erkennen. \u00C4hnlich wie bei dem Landschafts-Dekor des zugeh\u00F6rigen gr\u00F6\u00DFeren Papierkastens verbindet sich in der Ansicht des Kaiserpalastes sorgf\u00E4ltigste Detailausarbeitung in verschiedenen Goldt\u00F6nen, Silber- und Schwarzlack mit einem reichhaltigen Wechsel der klassischen Streulacktechniken wie nashiji, togidashi-makie (poliertes Streubild), hira- und taka-makie (flaches und erhabenes Streubild), okibirame (regelm\u00E4\u00DFig eingesetzte rechteckige Goldpl\u00E4ttchen), harigaki (mit der Nadel eingeritzte Zeichnung) und tsukegaki (plastischer Liniendekor). Der rechteckige Papierkasten mit flachem St\u00FClpdeckel, der zur Aufbewahrung von Dokumenten genutzt wurde, entspricht in seinem Dekor dem Schreibkasten. In der Deckelinnenseite wird eine herbstlich anmutende, waldige Flusslandschaft mit aufget\u00FCrmten Bergkulissen und einem Wasserfall durch einen Pavillon unter einer m\u00E4chtigen Zypresse akzentuiert. Den Hintergrund beherrscht der schneebedeckte Fuji-Berg. In den beiden fl\u00E4chig-malerisch aufgefassten Landschaften vermittelt eine fein differenzierte Farbgebung atmosph\u00E4rische Tiefe. Die exakte und dichte, fast empirische Wiedergabe der dargestellten Landschaften vermischt sich mit einem der Tradition verhafteten gestaffelten Bildaufbau. Diese reizvolle kompositorische Mischung ist kennzeichnend f\u00FCr die sp\u00E4te Edo- und Meij-Zeit und sch\u00F6pft aus westlich beeinflussten Maltendenzen des sp\u00E4ten 18. und des 19. Jahrhunderts. Dies klingt auch in der deutlich sichtbaren Verwendung von Perspektive - vor allem bei der Schlossansicht - an. Der Einsatz der aufgesetzten Blattgoldquadrate f\u00FCr den Effekt von Lichtreflexen und die abgestufte Streuung des nashiji-Grundes zur Schaffung von \u00DCberg\u00E4ngen sind dabei ganz traditionelle Mittel, um atmosph\u00E4rische Dichte entstehen zu lassen. Dies gilt auch f\u00FCr den Einsatz von fleckig gestreuten, feinsten Goldpartikeln, die Dunst \u00FCber Bergen und Bergh\u00E4ngen suggerieren. Die nach einer Zeit des Niedergangs um k\u00FCnstlerische Erneuerung bedachte Lackkunst der Meiji-Zeit erhielt einen bedeutenden R\u00FCckhalt durch den Kaiser Meiji (reg. 1868 bis 1912). Er war der gr\u00F6\u00DFte und wichtigste Auftraggeber der Zeit. Die beiden vorliegenden K\u00E4sten waren ein Geschenk des Kaisers an den deutschen Arzt Erwin von B\u00E4lz, der von 1876 bis 1905 als Professor f\u00FCr Medizin in T\u00F4ky\u00F4 lehrte und zum pers\u00F6nlichen Arzt des Kaisers avancierte. \nErwin von B\u00E4lz brachte von seinem langj\u00E4hrigen Japanaufenthalt eine recht gro\u00DFe Sammlung zahlreicher japanischer Bilder, aber auch Gegenst\u00E4nde des Kunstgewerbes zur\u00FCck nach Deutschland, die er teils als Geschenke, teils im Handel erworben hatte. Neben seinen guten Verbindungen zum Kaiserhaus und f\u00FCrstlichen Familien, pflegte B\u00E4lz ebenso den Kontakt zu japanischen Sammlern und Connaisseuren, die se" ,
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