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ns1:europeana-2022022_11088_4216DF13_C897_4C5C_BF89_1C7789FC62D8	ns3:description	"Description: H\u00E4nde weg von Korea! [] Korea, eine Halbinsel von der Gr\u00F6\u00DFe der DDR und der USA-Zone Deutschlands zusammengenommen, ist etwa 200 km von Japan entfernt Einwohnerzahl: etwa 27 Millionen. Grenzt an die Mandschurische Volksrepublik und an die Sowjetunion. [] Was wollen die Amerikaner in Korea? [] \"Der Einfall der milit\u00E4rischen Kr\u00E4fte der USA in Korea stellt einen offenen Krieg gegen das koreanische Volk dar. Der Einfall bezweckt, Korea um die nationale Unabh\u00E4ngigkeit zu bringen, die Schaffung eines einheitlichen demokratischen koreanischen Staates zu verhindern und unter Gewaltanwendung in Korea ein volksfeindliches Regime aufzurichten, das den regierenden Kreisen der USA erlauben w\u00FCrde, Korea in ihre Kolonie zu verwandeln und das koreanische Gebiet als milit\u00E4risch-strategisches Aufmarschgebiet im Fernen Osten zu benutzen.\" [] (Aus der Erkl\u00E4rung des Sowjet. Stellv. Au\u00DFenministers Gromyko vom 4. 7. 50) [] Bodenreform in der Volksrepublik - mittelalterliche Feudalherrschaft im USA-Protektorat [] Seit 1905 vom japanischen Imperialismus grausam unterdr\u00FCckt, erhielt Korea 1945 in der n\u00F6rdlichen H\u00E4lfte sowjetische, in der s\u00FCdlichen H\u00E4lfte USA-Besatzung. Die Sowjetregierung zog ihre Besatzungstruppen 1948, die USA die ihren 1949 zur\u00FCck. Das industrielle Nordkorea (s\u00FCdlich bis zum 38. Breitengrad) bildete die Volksrepublik Korea unter Kim Ir Sen. [] Im S\u00FCdteil, in dem die Landwirtschaft vorherrscht, lie\u00DFen die Amerikaner eine 500 Mann starke Milit\u00E4rmission zur\u00FCck, um eine imperialistische Landsknechtsarmee zu bilden und die feudalen Gutsbesitzer vor den demokratischen Volkskr\u00E4ften zu sch\u00FCtzen. Eine Marionettenregierung unter dem Verr\u00E4ter Syng Man Rhee bem\u00FChte sich um die Durchf\u00FChrung der Befehle aus Washington. [] Am 25. Juni 1950 griff die s\u00FCdkoreanische, von Amerikanern befehligte Armee die Volksrepublik Korea an [!] [] Beweise der amerikanischen Blutschuld [] Schon am 5. Juni - also zwanzig Tage vor dem Angriff - ver\u00F6ffentlichte die \"New York Herald Tribune\" eine Meldung ihrer Korrespondenten aus S\u00F6ul (S\u00FCdstaat), wonach General Roberts ge\u00E4u\u00DFert hat: [] \"In S\u00FCdkorea hat der amerikanische Steuerzahler eine Armee, die ein ausgezeichneter Wachhund ist. Sie sch\u00FCtzt die Kapitalinvestierungen in diesem Land und stellt eine Kraft dar, die bei minimalen Ausgaben maximale Ergebnisse verb\u00FCrgt. Wenn Sie eine ausl\u00E4ndische Armee ausbilden wollen, dann m\u00FCssen Sie \u00FCber einen gen\u00FCgend gro\u00DFen Stab verf\u00FCgen, um Amerikaner an allen Stellen, bis zum Bataillon herunter, einsetzen zu k\u00F6nnen. Ich habe jetzt mindestens 13 bis 14 Amerikaner in jeder Division. Sie arbeiten zusammen mit den koreanischen Offizieren, leben mit ihnen an der Front - am 38. Breitengrad - zusammen und bleiben bei ihnen im Verlaufe von Operationen und in Zeiten der Ruhe.\" [] Kurz vor dem Angriff der s\u00FCdkoreanischen USA-Armee hatten Verteidigungsminister Johnson mit General Bradley den USA-Diktator Japans, General MacArthur, besucht und die gegen die Volksrepublik Korea getroffenen Angriffsvorbereitungen inspiziert. [] Wie die \"New York Herald Tribune\" vom 19. Juni 1950 aus S\u00F6ul meldet, erkl\u00E4rte der ber\u00FCchtigte Kriegshetzer John Foster Dulles, gelegentlich einer Inspektionsreise nach S\u00FCdkorea, zwei Tage vor dem Angriff auf die Volksrepublik, vor der s\u00FCdkoreanischen Nationalversammlung: \"Heute liegt das koreanische Volk in der Frontlinie der Freiheit, unter Bedingungen, die gef\u00E4hrlich, aber auch anfeuernd sind. Zweifellos stehen schwierige Tage bevor, aber das, was sich bisher ereignete, zeigt, da\u00DF es in eurer Macht liegt, das Ziel zu erreichen.\" [] Am 20. Juni 1950 meldet die \"Neue Z\u00FCrcher Zeitung\" aus der s\u00FCdkoreanischen Hauptstadt: \"Es fehlt im s\u00FCdlichen Korea nicht an Leuten, die eine L\u00F6sung der das Land schwer bedr\u00FCckenden Probleme im milit\u00E4rischen Angriff auf den Norden sehen. Die von den Amerikanern ausger\u00FCstete, vorz\u00FCglich geschulte Armee von rund 100000 Mann w\u00E4re vermutlich dem nordkoreanischen Heer bedeutend \u00FCberlegen.\" [] Am 26. Juni 1950 meldet der Korrespondent der \"New York Times\" aus S\u00F6ul, da\u00DF \"fast alle Gespr\u00E4che \u00FCber den Krieg von den f\u00FChrenden Personen S\u00FCdkoreas ausgehen\". Unter Bezugnahme auf die am 1. M\u00E4rz gehaltene Rede des koreanischen Quislings Syng Man Rhee f\u00E4hrt der Korrespondent fort: \"In einer Reihe von F\u00E4llen gab Syng Man Rhee zu verstehen, da\u00DF seine Armee nach Zustimmung Washingtons den Angriff unternehmen werde.\" [] Die Volksrepublik Korea oder gar die Besch\u00FCtzerin des Friedens, die Sowjetunion, f\u00FCr den Angriff in Korea verantwortlich zu machen, ist nichts als eine verleumderische Erfindung, mit der die wirklichen Angreifer ihre Spuren zu verwischen versuchen. Nach diesem authentischen Tatsachenmaterial kann die imperialistische L\u00FCgenoffensive zur Diffamierung der Sowjetunion als dem Aggressor in Korea gewi\u00DF bei keinem denkenden Menschen mehr verfangen! [] Die \"Gr\u00FCnde\" f\u00FCr das neue Kriegsverbrechen [] Das gespaltene Korea versuchte beharrlich, seine Einheit wiederzuerlangen. Schon im April 1948 wurde auf einer gemeinsamen Beratung der Parteien und Massenorganisationen Nord- und S\u00FCdkoreas die Wiederherstellung der Einheit beschlossen. Dieser Versuch scheiterte am Widerstand der Syng-Man-Rhee-Clique. Ein Terrorregime gegen alle Freunde der Einheit und des Fortschritts in S\u00FCdkorea setzte ein. Die Kommunistische Partei wurde verboten. 93000 koreanische Patrioten ermordet und 154000 andere ins Gef\u00E4ngnis geworfen. [] Am 25. August 1948 wurden allgemeine Wahlen zu einer Gesetzgebenden Nationalversammlung in der n\u00F6rdlichen Volksrepublik ausgeschrieben. Obwohl sie im S\u00FCden verboten war, beteiligten sich auch dort 6 Millionen von den 8 Millionen Wahlberechtigten in geheimen Wahllokalen. [] W\u00E4hrend im Norden 99 Prozent der W\u00E4hler f\u00FCr die demokratische Einheit des Landes stimmten, taten das im S\u00FCdstaat 77 Prozent der Wahlberechtigten trotz des imperialistischen Terrors. [] Auch 1949 wiesen die in der Demokratischen Vaterl\u00E4ndischen Einheitsfront Koreas vereinigten Parteien und Massenorganisationen durch einen Vorschlag zu einer allgemeinen Wahl den Weg zur Einheit. Wieder scheiterte die Durchf\u00FChrung am Widerstand der Marionettenregierung. [] Dem Wunsche der demokratischen Parteien und der Massenorganisationen Rechnung tragend, schlug das Pr\u00E4sidium der Obersten Volksversammlung der Volksrepublik Korea am 19. Juni 1950 die friedliche Vereinigung des Landes durch Zusammenschlu\u00DF der Obersten Volksversammlung Nordkoreas mit der sogenannten Nationalversammlung S\u00FCdkoreas vor. [] Die Syng-Man-Rhee-Clique beantwortete diesen Vorschlag, auf Befehl der USA, mit der Er\u00F6ffnung des B\u00FCrgerkrieges. Ihr Ziel ist, auch im n\u00F6rdlichen Teil Koreas ein reaktion\u00E4res volksfeindliches Regime zu errichten, die demokratische Bodenreform und alle anderen Errungenschaften der Volksrepublik zu liquidieren und auch Nordkorea in eine Kolonie der amerikanischen Imperialisten zu verwandeln. [] In seiner Rede am 27. Juni 1950 erkl\u00E4rte Kim Ir Sen, der Vorsitzende des Ministerrats der Volksrepublik: [] \"Die Regierung der Volksrepublik Korea wendet sich an das gesamte koreanische Volk mit der Aufforderung, sich noch enger um seine Regierung zu scharen, um die bewaffneten Kr\u00E4fte der Marionettenregierung zu zerschlagen und die Einheit und Unabh\u00E4ngigkeit des Vaterlandes sicherzustellen. Die Geschichte zeigt, da\u00DF ein Volk, das entschlossen den Kampf f\u00FCr seine Freiheit und Unabh\u00E4ngigkeit aufgenommen hat, unbesiegbar ist. Die Sache unseres Volkes ist gerecht. Dieser gerechte Kampf f\u00FCr Vaterland und Volk wird mit dem Siege des koreanischen Volkes enden.\" [] Wieder amerikanische Angriffe auf Wehrlose! [] In un\u00FCberbietbarem Zynismus bemerkte Pr\u00E4sident Truman am 26. Juni 1950: \"Diejenigen, die f\u00FCr diese Angriffshandlungen verantwortlich sind, m\u00FCssen sich klarmachen, mit welchem Ernst die USA-Regierung derartige Bedrohungen des Weltfriedens betrachtet.\" [] Truman ordnete die offene milit\u00E4rische Intervention der USA auf seiten der s\u00FCdkoreanischen Landesverr\u00E4ter an. Sofort setzten schwere Terrorangriffe auf Ph\u00F6ngjang, der ungesch\u00FCtzten Hauptstadt der Volksrepublik, und auf andere Brennpunkte des nordkoreanischen Lebens ein. Wieder werden die nazistisch-amerikanischen M\u00F6rderphantasien des totalen Krieges gegen die friedliche Zivilbev\u00F6lkerung voll und ganz zur Anwendung gebracht. Auf dem Luft- und Seeweg wird vom nahen Japan aus weitere milit\u00E4rische Unterst\u00FCtzung den s\u00FCdkoreanischen Angreifern zugeleitet. Die amerikanische Pazifikflotte erhielt den Befehl, sich ebenfalls in den Kampf gegen die koreanische Volksrepublik einzuschalten. [] Wie Ministerpr\u00E4sident Attlee im Londoner Unterhaus mitteilte, ist die britische Fernost-Flotte angewiesen worden, sich dem amerikanischen Kommando zu Operationen gegen die Koreaner zu unterstellen. [] Das unerh\u00F6rte Verbrechen gegen den Frieden, das die USA und ihre s\u00FCdkoreanischen Lakaien auf dem Gewissen haben, wird in keiner Weise von der Tatsache verkleinert, da\u00DF sich die Angreifer verrechnet haben und nunmehr die Armeen der Volksrepublik, mit der tatkr\u00E4ftigen Unterst\u00FCtzung der Freiheitspartisanen S\u00FCdkoreas dabei sind, das ganze Land von den imperialistischen Eindringlingen zu befreien. [] Die R\u00FCstungsaktien steigen [] Die \"New York Herald Tribune\" meldete am 2[...]. Juni, also drei Tage vor der Er\u00F6ffnung des B\u00FCrgerkrieges in Korea, da\u00DF Truman den Kongre\u00DF um die Bewilligung von 300 Millionen Dollar f\u00FCr Arbeiten an der angeblich zur Vernichtung ganzer V\u00F6lker geeigneten Wasserstoffbombe ersuchen wolle. Da in den USA die Proteste gegen eine weiterhin kriegsm\u00E4\u00DFige Besteuerung lediglich zur Finanzierung der Trumanschen Aggressionspl\u00E4ne immer lauter werden, w\u00E4re eine solche Aufforderung ohne umfassende Vorbereitung, nicht auf g\u00FCnstigen Boden gefallen. Durch den Angriffskrieg in Korea, - Truman spricht unverfrorenerweise von einer \"Polizeiaktion\" - ist aber die n\u00F6tige Kriegshysterie geschaffen, um den neuen Riesenkredit unter Dach zu bringen. [] Aber auch sonst erweist sich die USA-Intervention in Korea als ein gutes Gesch\u00E4ft. So schrieben die Londoner \"Financial Times\" am 1. Juli 1950, die USA seien bewu\u00DFt das Risiko der Entfesselung eines neuen gro\u00DFen Krieges eingegangen. F\u00FCr die amerikanische Wirtschaft bedeute die USA-Intervention in Korea eine Umstellung, die sich bereits in dem Anziehen der Preise an den Warenb\u00F6rsen, insbesondere der Metallpreise, widerspiegele. [] Die westdeutschen USA-Lakaien jubeln [] Im Zuge der bestialischen Offensive gegen das koreanische Volk soll Formosa, der letzte St\u00FCtzpunkt des bankrotten Tschiangkaischek-Regimes, von den USA kalt annektiert, die USA-Streitkr\u00E4fte auf den Philippinen verst\u00E4rkt, die Waffenlieferungen an die franz\u00F6sischen Imperialisten in Indochina beschleunigt und diesen eine USA-Milit\u00E4rmission zu Hilfe gesandt werden. [] Aber wie es um die Zukunft der Kolonialsysteme in Ostasien bestellt ist, lie\u00DF k\u00FCrzlich der stockreaktion\u00E4re englische \"Observer\" durchblicken. Er bemerkte zum schwindenden Einflu\u00DF der imperialistischen Marionettenregierungen folgendes: \"Ebenso wie das Volk in China und Korea scheinen auch die Vietnamesen keine Lust zu versp\u00FCren, f\u00FCr eine Regierung zu k\u00E4mpfen, an die sie nicht glauben.\" In letzter Zeit habe Amerika, so f\u00E4hrt das konservative Blatt zynisch fort, \"Waffen im Werte von 23 Millionen Dollar an die Franzosen und an Bao Dai (ihren Agenten) nach Indochina geliefert. Nach den Ereignissen in Korea werden diese Lieferungen sicherlich betr\u00E4chtlich erh\u00F6ht werden.\" [] Nicht nur im Pazifik bringen die USA ihre Kriegsmaschinen in Gang [] Auch Deutschland, das dem gespaltenen Korea sowohl in seinem Willen zur Einheit, als auch in der Spalterpolitik einer amerikah\u00F6rigen Verr\u00E4terclique (Syn Man Rhee - Adenauer!) \u00E4hnelt, ist der Schauplatz versch\u00E4rfter imperialistischer Kriegsvorbereitungen und sogar schon wieder direkter Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Kartoffelk\u00E4ferabwurf!) geworden. [] Die deutschen Quislinge und Kriegsvorbereiter haben in ihrer Hetze gegen die friedlichen V\u00F6lker seit dem Koreaangriff jede Zur\u00FCckhaltung abgelegt. So schreibt der amerikanisch lizensierte \"Tagesspiegel\" am 28. Juni 1950 \u00FCber die Vorbereitungen f\u00FCr die \u00DCberflutung der Oberrheinischen Tiefebene durch Sprengung des Loreleifelsens: \"Das Einbauen von Sprengl\u00F6chern an strategisch wichtigen Punkten im Bundesgebiet diente keineswegs dazu, die Widerstandskraft der Bev\u00F6lkerung zu steigern (!), sondern erzeugte im Gegenteil das Gef\u00FChl, da\u00DF die westlichen Truppen in ihrer jetzigen St\u00E4rke nicht in der Lage sein w\u00FCrden, eine Parallele zu Korea zu verhindern ... Noch wichtiger als die v\u00F6llige Einigung der Atlantikpakt-M\u00E4chte w\u00E4re die Entsendung einer gen\u00FCgenden Zahl kampfstarker amerikanischer Divisionen nach Deutschland.\" [] Der Westberliner Oberb\u00FCrgermeister Reuter hielt es sogar f\u00FCr n\u00F6tig, die amerikanischen Aggressoren in Korea dadurch in ihrem verbrecherischen Tun zu best\u00E4rken, da\u00DF er \"das feste Auftreten der Vereinigten Staaten in S\u00FCdkorea\" begr\u00FC\u00DFte. [] Weltfriedensbewegung gebietet - Halt! [] In aller Welt erheben sich Stimmen der Emp\u00F6rung gegen die ruchlose Tat des USA-Imperialismus in Korea. Der Generalsekret\u00E4r der Arabischen Liga dr\u00FCckte die Einm\u00FCtigkeit der Liga in der Ablehnung der USA-Intervention aus. [] In Mailand kam es in den Arbeitervierteln bereits zu Proteststreiks gegen das Eingreifen der USA im koreanischen B\u00FCrgerkrieg. Vor dem USA-Konsulat in Mailand demonstrierten Mail\u00E4nder Frauen gegen die amerikanische Intervention. [] Zahlreiche australische Friedensk\u00E4mpfer demonstrierten mit Losungen wie \"Schlu\u00DF mit der Yankee-Intervention in Korea!\" vor dem USA-Konsulat in Melbourne. Mit brutaler Gewalt versuchte die Polizei die Demonstranten auseinanderzutreiben. In Beirut (Syrien), wie an unz\u00E4hligen anderen Orten, wurde eine Solidarit\u00E4tskundgebung f\u00FCr den Freiheitskampf des koreanischen Volkes durchgef\u00FChrt. [] \"Die Kriegstreiber verrechnen sich, weit sie nicht mit dem Willen der Werkt\u00E4tigen aller L\u00E4nder zur Verteidigung des Friedens rechnen.\" Dies rief der deutsche Au\u00DFenminister Dertinger am 29. Juni 1950 der Friedenskundgebung der 350000 im Berliner Lustgarten zu. \"H\u00E4nde weg von Korea!\" klingt es \u00FCberall. Die Entr\u00FCstung gegen die imperialistische Kriegsprovokation umfa\u00DFt die ganze Erde. Die friedliebende Menschheit mu\u00DF den Abbruch der volksfeindlichen Angriffsaktionen im Fernen Osten von der Regierung in Washington erzwingen. [] Ein nicht zu untersch\u00E4tzender Beitrag zur Durchsetzung dieser Menschheitspflicht ist die verst\u00E4ndnisvolle Einigung \u00FCber die gemeinsame Kandidatenliste zu den Volkswahlen im Oktober 1950. [] Das in seiner patriotischen Einm\u00FCtigkeit auch f\u00FCr das gespaltene Deutschland vorbildliche Volkskorea kann auf die Solidarit\u00E4t und Opferbereitschaft der gesamten Friedensbewegung und im besonderen der in der Nationalen Front vereinigten patriotischen Kr\u00E4fte des demokratischen Deutschland rechnen. [] \"Dieser Krieg bedeutet weiter nichts\", hei\u00DFt es in einer Entschlie\u00DFung der Volkseigenen Betriebe Gr\u00F6ditz/Sa., \"als ein Mittel der Versklavung des koreanischen Volkes und ist ein Ausdruck der Profitgier der Imperialisten. Die Geschichte lehrt jedoch, da\u00DF der Wille eines friedliebenden Volkes weder mit Waffen noch mit S\u00F6ldnern oder einer handvoll Landesverr\u00E4tern zu unterdr\u00FCcken ist.\" [] Der Stellvertretende Sowjetische Au\u00DFenminister GROMYKO \u00FCber die betr\u00FCgerische Ausnutzung des Sicherheitsrats der UN durch die USA-Regierung [] Als es klar wurde, da\u00DF das Terrorregime Syng Man Rhees, der niemals auf die Unterst\u00FCtzung des koreanischen Volkes rechnen konnte, zusammenbrechen w\u00FCrde, ging die Regierung der Vereinigten Staaten zur offenen Intervention in Korea \u00FCber und gab ihren Luft- und Seestreitkr\u00E4ften und dann auch den Landstreitkr\u00E4ften den Befehl, an der Seite der s\u00FCdkoreanischen Machthaber gegen das koreanische Volk vorzugehen. Damit ging die Regierung der Vereinigten Staaten von der Politik der Vorbereitung der Aggression zur offenen Aggression \u00FCber, begann eine unverh\u00FCllte Einmischung in die inneren Angelegenheiten Koreas und betrat den Weg der bewaffneten Intervention in Korea. Indem sie diesen Weg einschlug, verletzte die USA-Regierung den Frieden und zeigte damit, da\u00DF sie nicht nur nicht bestrebt ist, den Frieden zu festigen, sondern da\u00DF sie ein Feind des Friedens ist. [] Die Tatsachen beweisen, da\u00DF die Regierung der USA nur Schritt f\u00FCr Schritt ihre aggressiven Pl\u00E4ne in Korea aufdeckt. Zuerst erkl\u00E4rte sie, da\u00DF die Einmischung der Vereinigten Staaten in die Angelegenheiten Koreas sich nur auf die Entsendung von Kriegs- und anderen Materialien beschr\u00E4nken werde. Dann wurde erkl\u00E4rt, da\u00DF auch Luft- und Seestreitkr\u00E4fte, doch ohne Landstreitkr\u00E4fte, entsandt w\u00FCrden. Sp\u00E4ter wurde auch die Entsendung von USA-Landstreitkr\u00E4ften nach Korea angek\u00FCndigt. [] Es ist auch bekannt, da\u00DF die Regierung der USA anfangs erkl\u00E4rte, da\u00DF die amerikanischen bewaffneten Streitkr\u00E4fte nur an Operationen auf s\u00FCdkoreanischem Gebiet teilnehmen werden. Es vergingen jedoch nur einige Tage, bis die amerikanische Luftwaffe ihre Operationen auf das Gebiet Nordkoreas ausdehnte und Phoengjang sowie andere St\u00E4dte angriff. [] All dies zeigt, da\u00DF die USA-Regierung die Vereinigten Staaten immer mehr in den Krieg hineinzieht, da\u00DF sie - jedoch gezwungen, der Tatsache Rechnung zu tragen, da\u00DF das amerikanische Volk nicht in ein neues Kriegsabenteuer hineingezogen werden will - das Volk allm\u00E4hlich von Stufe zu Stufe in den offenen Krieg treibt. [] Die Regierung der Vereinigten Staaten bem\u00FCht sich, die bewaffnete Intervention gegen Korea durch Hinweise darauf zu rechtfertigen, da\u00DF sie angeblich im Auftrag des Sicherheitsrats unternommen wurde. Die Unaufrichtigkeit einer solchen Behauptung ist augenf\u00E4llig. [] Was geschah in Wirklichkeit? [] Es ist bekannt, da\u00DF die Regierung der Vereinigten Staaten mit der bewaffneten Intervention in Korea vor der Einberufung der Sitzung des Sicherheitsrats vom 27. Juni begann, ohne zu ber\u00FCcksichtigen, welchen Beschlu\u00DF der Sicherheitsrat fassen w\u00FCrde. Auf diese Weise stellte die Regierung der USA die Organisation der Vereinten Nationen vor eine vollendete Tatsache, vor die Verletzung des Friedens. [] Der Sicherheitsrat hat lediglich die von der Regierung der USA vorgeschlagene Entschlie\u00DFung zur\u00FCckdatiert, in der die von dieser Regierung unternommenen aggressiven Handlungen gebilligt werden. Hierbei wurde die USA-Entschlie\u00DFung vom Sicherheitsrat unter grober Verletzung der Charta der Vereinten Nationen angenommen. [] Laut Artikel 27 der Charta der Vereinten Nationen m\u00FCssen alle Beschl\u00FCsse des Sicherheitsrates in wichtigen Fragen mindestens mit sieben Stimmen, einschlie\u00DFlich der Stimmen aller f\u00FCnf st\u00E4ndigen Mitglieder des Sicherheitsrates, das hei\u00DFt, der UdSSR, Chinas, USA, Gro\u00DFbritanniens und Frankreichs, angenommen werden. [] Die USA-Entschlie\u00DFung, die die milit\u00E4rische Intervention der USA in Korea guthie\u00DF, wurde jedoch lediglich mit 6 Stimmen der USA, Gro\u00DFbritanniens, Frankreichs, Norwegens, Kubas, Ekuadors, angenommen. Als siebente Stimme f\u00FCr diese Resolution wurde die Stimme des Kuomintang-Vertreters Tsiang Tin-Fu, der unrechtm\u00E4\u00DFig im Sicherheitsrat den Sitz Chinas innehat, gez\u00E4hlt. [] Au\u00DFerdem waren auf der Sitzung des Sicherheitsrats vom 27. Juni von den f\u00FCnf st\u00E4ndigen Mitgliedern des Rats nur drei - die USA, England und Frankreich - anwesend. An der Ratssitzung nahmen die zwei anderen st\u00E4ndigen Mitglieder des Sicherheitsrats - die UdSSR und China - nicht teil, da die feindselige Haltung der Regierung der USA gegen\u00FCber dem chinesischen Volk China der M\u00F6glichkeit beraubt, im Sicherheitsrat einen eigenen rechtm\u00E4\u00DFigen Vertreter zu haben. Dies wiederum machte die Teilnahme der Sowjetunion an den Sitzungen des Rats unm\u00F6glich. Damit war auf der Sitzung des Rats am 27. Juni keine der beiden Forderungen hinsichtlich der Regel f\u00FCr die Annahme von Beschl\u00FCssen durch den Sicherheitsrat erf\u00FCllt, wodurch die in dieser Sitzung angenommene Resolution jeglicher Rechtskraft entbehrt. [] Es ist auch bekannt, da\u00DF die Charta der UN die Einmischung des Sicherheitsrats nur in den F\u00E4llen vorsieht, wo es sich um Ereignisse von internationalem Charakter, nicht aber in jenen F\u00E4llen, wo es sich um innere Angelegenheiten eines Landes handelt. Dabei verbietet die Charta direkt die Einmischung der Organisation der Vereinten Nationen in die inneren Angelegenheiten irgendeines Staates, wenn es sich um einen inneren Konflikt zwischen zwei Gruppierungen eines Staates handelt. Damit hat der Sicherheitsrat durch seinen Beschlu\u00DF vom 27. Juni auch diesen sehr wichtigen Grundsatz der Organisation der Vereinten Nationen verletzt. [] Wenn dem Sicherheitsrat an der Sache des Friedens gelegen w\u00E4re, so h\u00E4tte er vor der Annahme einer solchen skandal\u00F6sen Resolution den Versuch unternehmen m\u00FCssen, die k\u00E4mpfenden Parteien in Korea zu vers\u00F6hnen. Dies konnten nur der Sicherheitsrat und der Generalsekret\u00E4r der UN tun. Sie machten jedoch diesen Versuch nicht, da sie anscheinend wu\u00DFten, da\u00DF eine solche friedliche Aktion den Pl\u00E4nen der Aggressoren widerspricht." ,
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